Regattastrecke am Neckar in unmittelbarer Nähe der Buga
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SCHWENK Zement KG bei der 17. Deutschen Betonkanu-Regatta 2019 in Heilbronn wie immer stark vertreten

20. August 2019

Die Betonkanu-Regatta ist eine Mischung aus Beton- und Bootsbautechnik, sportlichem Wettkampf und vor allem viel Spaß. Die Teilnehmer kommen aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Im Wettbewerb ist eine komplexe Aufgabe zu lösen, nämlich die Festigkeit und Wasserdichtheit der Baustoffe so in der Kanukonstruktion zu nutzen, dass leichte und gleichzeitig robuste Kanus entstehen. Und dann gilt es noch, mit diesem Kanu das Rennen auf dem Wasser zu gewinnen.

In einem Betonkanu-Projekt sammeln die Akteure also nicht nur wertvolle praktische Erfahrungen mit dem Baustoff Beton, sondern lernen, ein Projekt im Team zu realisieren – verantwortlich Teilaufgaben zu übernehmen, zu koordinieren, abzustimmen und alle Einzelergebnisse zu einem Gesamtwerk zusammenzufügen.

Die Idee einer Betonkanu-Regatta stammt ursprünglich aus den USA und wurde in Deutschland 1986 vom Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V. erstmals initiiert.

Dabei werden neben den sportlichen Wettkämpfen, auch Preise in den Kategorien „Konstruktion“ und „Gestaltung“ für die Rennboote vergeben. Auch gibt es eine „Offene Klasse“, bei der Form, Gestaltung und Präsentation der Boote keine Grenzen gesetzt sind; vorausgesetzt die Konstruktion schwimmt.

Abgerundet wird das Ganze durch einen T-Shirt-Wettbewerb der Teilnehmer während einer Abendveranstaltung, bei der die am besten gestalteten und präsentierten T-Shirts gesucht werden.

Bild 1:  17. Deutsche Betonkanu – Regatta in Heilbronn  ©IZB/Sascha Steinbach

Bereits zum zweiten Mal nach 1994 fand am 29. Juni 2019 die Betonkanu-Regatta auf dem Neckar in Heilbronn statt. War es damals mit 49 Kanus aus 31 Institutionen ein eher deutscher Wettbewerb, so waren in diesem Jahr auch zahlreiche Teams aus dem Ausland vertreten. Insgesamt haben sich dieses Jahr 64 Wettkampfkanus angemeldet, in denen 51 Frauen- und 59 Männerteams um sportliche Erfolge kämpften. Das beeindruckende Ereignis fand im Rahmen der Bundesgartenschau (Buga) mitten in der Stadt entlang der Neckarmeile statt.

Bild 2: Regattastrecke am Neckar in unmittelbarer Nähe der Buga  ©IZB/Sascha Steinbach

Und wie schon seit vielen Jahren war SCHWENK Zement auch dieses Mal wieder stark vertreten.

Sowohl die Bauingenieurstudenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg–Schweinfurt, wie auch der Hochschule Magdeburg–Stendal wurden durch SCHWENK materiell, sowie mit Rat und Tat unterstützt.

Wie bei allen sportlichen Aktivitäten hat man auch beim Kanufahren die Möglichkeit seine Paddeltechnik zu verbessern. Dieses Jahr konnten sich die Magdeburger Studenten auf der Saale in Bernburg mit einem Paddelschnellkurs auf die Betonkanuregatta vorbereiten, um ihre Paddeltechniken zu verbessern. Eine kräftesparende und schonende Umsetzung der Paddeltechnik, wie auch das Steuern und Umlenken des Kanus sind Voraussetzungen, um im Wettkampf mithalten zu können.

Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Prof. Ahlers von der Hochschule Magdeburg und Herrn Prof. Fischer von der Hochschule Würzburg für das Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Bild 3: Die fachkundige Jury bei der Bewertung der Boote ©IZB/Sascha Steinbach

Das offizielle Wettkampfkanu „Kamuh“ der Hochschule Würzburg in den Farben der FHWS war fünf Meter lang und wog 72 kg. Beim Herrenwettkampf traten die Studenten Leonard Weßalowski und Moritz Mohr damit an und siegten in der Vorrunde. Im Viertelfinale schieden die beiden jedoch aus. Beim Damenwettkampf traten die Studentinnen Lisa-Marie Berghammer und Sabrina Weber an und belegten in der Vorrunde den zweiten Platz. Im Viertelfinale mussten sich die beiden Damen jedoch geschlagen geben.

Bild 4/5: Wettkampfkanu „Kamuh“ der Hochschule Würzburg – Schweinfurt beim Damen- und Herren Wettbewerb ©IZB/Sascha Steinbach

Auch das Wettkampfteam aus dem Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal präsentiert sich mit den beiden frisch gestalteten Betonkanus „Alte-Elbe“ und „Strom-Elbe“ bei der Betonkanu-Regatta. Wochenlang haben 15 Studenten an den Booten gerechnet, gebaut, gestaltet und sich der technischen und sportlichen Herausforderungen gestellt.

Bild 6/7: Marvin Grund und Till Streissenberger im Boot „Alte Elbe“, sowie Henning Deike und Henrik Roos im Boot „Strom-Elbe“ bestritten im Männer-Wettbewerb die Betonkanuregatta ©IZB/Sascha Steinbach

Das Team Henning Deike und Henrik Roos im Boot „Strom-Elbe“ war hierbei sportlich gesehen am erfolgreichsten, da es erst im Halbfinale ausgeschieden ist.

Bild 8/9: Magdeburger Damenteams Lama Abu-Hijleh & Romy Stodtmeister, sowie Linn Ahlers & Annette Schaubert ©IZB/Sascha Steinbach

Annette und Linn im Boot „Strom-Elbe“ haben es über die Vorrunde hinaus sogar bis ins Viertelfinale geschafft, aber mussten sich dann geschlagen geben.

In einer weiteren Wettkampf-Disziplin, der Offenen Klasse, wählten die Würzburger einen Ausschnitt der Alten Mainbrücke im Maßstab 1:10 mit zwei Betonkanus als Schwimmkörper. Ergänzt wurde das Boot durch eine detailgetreue Nachbildung zweier Heiligenfiguren auf den Pfeilerpodesten. Wie auch auf der echten Alten Mainbrücke wurde in der Nachbildung Wein ausgeschenkt. Dies überzeugte die Jury, die das Team mit dem dritten Platz auszeichnete.

Bild 10: Die alte Mainbrücke“ in der offenen Klasse ©IZB/Sascha Steinbach
Bild 11: Präsentation der offenen Klasse ©IZB/Sascha Steinbach

Auch in der Kategorie für die besten selbstentworfenen Team-T-Shirts konnten beide Hochschulen punkten.

Besonders hervorgehoben werden soll hierbei der Sieg der Hochschule Magdeburg – Stendal. Mit der FCM-Hymne „Magdeburger Kind“ überzeugten sie auch den letzten Zuhörer und die Jury.

Aber auch die Würzburger waren erfolgreich und holten sich den dritten Platz.

Bild 12: Magdeburger Team mit erfolgreicher Präsentation auf Platz 1 ©IZB/Sascha Steinbach
Bild 13: T-Shirts der Hochschule Würzburg ©IZB/Sascha Steinbach

Den sportlichen Wettbewerb gewannen schließlich in spannenden Finalläufen bei den Herren die beiden Boote der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und bei den Damen das Boot der University of Twente aus Holland vor dem Kanu der Bauhaus Universität Weimar.

Bild 14/15: Siegerehrung mit Sekttaufe zum Abschluss der Veranstaltung  ©IZB/Sascha Steinbach

Die Veranstaltung wurde wie immer vorbildlich durch das Team des Informationszentrums Beton (IZB) organisiert und wird sicherlich allen Teilnehmern in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Außerdem hat sich einmal mehr gezeigt, dass der Anwendung von Zement und Beton nahezu keine Grenzen gesetzt sind und das natürlich vor allem mit SCHWENK!

Sven Mellwitz & Wolfgang Hemrich SCHWENK Zement Anwendungstechnik

SCHWENK Zement KG bei der 17. Deutschen Betonkanu-Regatta 2019 in Heilbronn wie immer stark vertreten

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